Aus der kantonalen Energieplanung ein belastbares Konzept machen
Kantone verlangen von Gemeinden und Regionen eine räumliche Energieplanung, oft als Energierichtplan. Die Vorgabe ist der einfache Teil. Schwierig ist das Energiesystem dahinter: welche Quellen, welcher Wärmeverbund, was es kostet und was es spart. Genau dafür ist Sympheny gebaut.
Kosten gegen CO₂ für eine kommunale Energieplanung: jeder Punkt ist ein vollständig dimensioniertes System, das das Team der Behörde vorlegen kann.
Der Kanton setzt den Rahmen. Er schreibt das Energiekonzept nicht.
Die Planung ist verlangt, mit Zeithorizont
Die kantonalen Energiegesetze, abgestimmt auf die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn), verpflichten Gemeinden und Regionen zur räumlichen Energieplanung. Der Energierichtplan benennt Eignungs- und Versorgungsgebiete. Offen bleibt die Frage, die jedes Planungsteam dann beantworten muss: je Gebiet Wärmeverbund oder dezentral, welche Quellen, zu welchen Kosten.
Die Planung ist nur so gut wie das System darin
Ein Richtplan weist Gebiete für einen Wärmeverbund oder für dezentrale Versorgung aus. Diese Ausweisung ist behördliche Orientierung, keine durchgerechnete Entscheidung. Sobald sie gegenüber Gemeinderat, Fördergeber oder Prüfer begründet werden muss, braucht es das gerechnete Konzept darunter: dimensionierte Technik, Netzabschnitte, eine Pareto-Front aus Kosten und CO₂.
Tabellen halten dem Termindruck nicht stand
Wenn mehrere Gebiete oder Areale gleichzeitig zu bewerten sind, entsteht die Analyse oft von Hand in Tabellenkalkulationen: wenige Varianten je Gebiet, schwer zu prüfen, langsam neu zu rechnen. Unter Termindruck fällt zuerst die Variantenbreite weg, und Entscheidungen, die Kapital über Jahrzehnte binden, stützen sich auf zwei, drei gerechnete Fälle.
Belegt vom Ökoquartier bis zur ganzen Stadt.
Eine Dekarbonisierungs-Roadmap für ein Ökoquartier mit drei vollständig gerechneten Pfaden. Der CO₂-optimale Pfad erreicht 83 % Emissionsminderung bis 2040; der Mittelweg liefert deutliche Reduktionen bei nur rund 6 % höheren Lebenszykluskosten.
Fallstudie lesenEine stadtweite Versorgungsstrategie über eine Energiebezugsfläche von 3,2 Mio. m², die eine CO₂-freie Versorgung bis 2035 bei Lebenszykluskosten vergleichbar zum fossilen System von 2018 bestätigt.
Fallstudie lesenEine Ausbaustrategie für einen bestehenden Wärmeverbund über 74 Gebäude, fünf Netzabschnitte und drei Anlagen, mit gestaffelter Baureihenfolge und dem Quellenmix in einem Modell verglichen.
Fallstudie lesenDie belastbare, prüffähige Energiesystem-Ebene der Planung
Sympheny bildet jedes Areal, Gebiet oder ganze Gemeindegebiet als Multi-Energiesystem ab und optimiert es, sodass die Planung auf gerechneten Konzepten steht statt auf Annahmen. Jede Technologie, jeder Verbund und jede Quelle wird auf derselben Grundlage verglichen: Kosten gegen CO₂.
Das Gebiet abbilden, wie es wirklich ist
Beginnen Sie beim Gebiet, nicht beim leeren Blatt. Symphenys GIS-gestützte Ansicht hält Gebäude, Bedarf und lokale Ressourcen eines Areals, sodass die Planung die tatsächliche Wärmedichte und die Quellen abbildet, auf die das Gebiet wirklich zurückgreifen kann.
- GIS-Ansicht mit Gebäuden, Bedarf und Netztrassen
- Lokale Quellen eingebunden: Abwärme, Gewässer, Geothermie, Biomasse
- Vom einzelnen Areal bis zur ganzen Stadt
Wärmeverbund oder dezentral, und auf welcher Quelle
Beantworten Sie die Kernfrage jedes Versorgungsgebiets direkt. Sympheny optimiert Quellenmix und Verbund gemeinsam, sodass ein zentraler Wärmeverbund gegen dezentrale Lösungen auf Kosten und CO₂ in einem Modell verglichen wird, nicht aus getrennten Studien zusammengesetzt.
- Zentraler Verbund gegen dezentrale Versorgung, gleiche Basis
- Jede Quelle eines Gebiets in derselben Optimierung
- Ausbaustufen: was zuerst gebaut wird, was folgt
Szenarien und Sensitivität, gebaut zum Prüfen
Eine Planung wird hinterfragt. Sympheny rechnet mehrere Dekarbonisierungspfade und prüft jeden gegen schwankende Energiepreise, Zinsen und Anschlussquoten, sodass eine Empfehlung stabil bleibt, wenn sich Annahmen ändern und wenn ein Gremium nach dem Warum fragt.
- Mehrere Pfade von kostenoptimal bis CO₂-optimal
- Automatische Sensitivitätsanalyse der zentralen Annahmen
- Zugrunde liegende Daten als Excel-Export für die Vorlage
Zeigen, was jede Ambitionsstufe kostet
Statt einer einzigen Antwort liefert Sympheny den Zielkonflikt zwischen Lebenszykluskosten und Emissionen als Pareto-Front. Entscheider sehen, was die kostenoptimale, die CO₂-optimale und der politisch tragfähige Mittelweg jeweils kosten, bevor sie sich festlegen.
- Pareto-Front aus Lebenszykluskosten gegen CO₂
- Ein politisch tragfähiger Mittelweg sichtbar gemacht
- Investitions- und Kapazitätsübersichten direkt aus der Plattform
Für den wirtschaftlichen Entscheider: ein belastbares Konzept zum Termin, mit ausgewiesenen Kosten jeder Ambitionsstufe, gegenüber offenen Beratungsausgaben für eine Handvoll von Hand gebauter Fälle.
Sympheny modelliert und optimiert das Energiesystem in der Planung: den Technologiemix, die Verbundstruktur und die Wirtschaftlichkeit je Gebiet. Es ist nicht das GIS-Werkzeug für die Bestands- und Potenzialanalyse des Richtplans, und es ist keine hydraulische Detailplanung. Es füllt die Lücke dazwischen: aus einem ausgewiesenen Gebiet wird ein durchgerechnetes Konzept, in Stunden statt Wochen.
Gebaut für die Konzeptentscheidung, nicht für den Richtplan oder den Data Lake.
Viele Werkzeuge berühren Teile der räumlichen Energieplanung. Sympheny ist für die eine Entscheidung gebaut, die ein Planungsteam begründen muss: welches System je Gebiet gebaut wird, und warum.
Kein GIS-Richtplanwerkzeug
Werkzeuge für Bestandsanalyse und Energiekataster bilden den Bedarf ab und unterstützen den Richtplan. Sympheny setzt dort an, wo sie aufhören, und macht aus einem ausgewiesenen Gebiet ein gerechnetes, optimiertes Energiekonzept.
Kein langfristiges Marktmodell
Markt- und Einsatzmodelle bilden nationale Systeme über Jahrzehnte ab. Sympheny arbeitet auf der Areal- und Stadtebene, auf der eine Energieplanung tatsächlich entsteht, mit Netzabschnitten und Quellen als expliziten Entscheidungen.
Um die Optimierung gebaut, im Browser betrieben
Im Kern arbeitet eine MILP-Optimierung, die aber in einer Cloud-Plattform läuft, die ein Ingenieur direkt nutzt, mit präsentationsreifen Ergebnissen. Die Genauigkeit ist da, ohne ein eigenes Modellierungsprojekt zum Aufsetzen.
Fragen, die Planer und Gemeinden stellen.
Was ist räumliche bzw. kommunale Energieplanung?
Die räumliche Energieplanung legt fest, wie ein Gemeinde- oder Regionsgebiet künftig mit Wärme, Kälte und Strom versorgt wird: welche Gebiete über einen Wärmeverbund, welche dezentral, auf welchen Quellen und zu welchen Kosten. In der Schweiz ist sie kantonal verankert und wird häufig als Energierichtplan umgesetzt. Sympheny modelliert und optimiert das Energiesystem dahinter.
Ist die kommunale Energieplanung in der Schweiz Pflicht?
Die Zuständigkeit liegt bei den Kantonen, und die meisten kantonalen Energiegesetze verlangen von Gemeinden und Regionen eine räumliche Energieplanung; Umfang und Begriffe variieren je Kanton. Sympheny erstellt nicht den behördlichen Richtplan; es liefert das gerechnete Energiekonzept, auf dem die Planung und ihre Umsetzung stehen.
Was ist ein Energierichtplan?
Ein Energierichtplan ist das behördliche Instrument, das das Gemeindegebiet in Versorgungs- und Eignungsgebiete einteilt: wo ein Wärmeverbund sinnvoll ist, wo dezentrale Lösungen. Er gibt die Orientierung vor; die durchgerechnete Variante je Gebiet, also Quellen, Verbund und Kosten, entsteht im Schritt danach. Genau dort wird Sympheny genutzt.
Wer erstellt die Energieplanung, und mit welchem Werkzeug?
In der Regel erstellen Ingenieurbüros oder Energieversorger die Planung im Auftrag von Kanton oder Gemeinde. Bestandsanalyse und Kataster entstehen in GIS-Werkzeugen; das Energiesystem-Konzept, der Vergleich von Quellen, Verbünden und Kosten je Gebiet, ist die Aufgabe, für die Sympheny genutzt wird. Beide sind aufeinanderfolgende Schritte, keine Konkurrenten.
Für wen ist Sympheny in der Energieplanung gedacht?
Für zwei Rollen. Das begleitende Ingenieurbüro oder der Energieversorger nutzt Sympheny für Modellgenauigkeit, Multi-Energy-Tiefe und die Prüffähigkeit, um die Zahlen gegenüber Auftraggeber und Gemeinderat zu begründen. Der kommunale Energieverantwortliche nutzt die Ergebnisse, um den Termin mit einem belastbaren Konzept zu erfüllen und die Kosten jeder Ambitionsstufe zu sehen.
Wie schnell liefert Sympheny Ergebnisse?
Ein erstes Gebietsmodell steht in Stunden, nicht Wochen. Wie schnell daraus ein belastbares Konzept wird, hängt von der Datenlage ab; die Optimierung selbst vergleicht über 50'000 Technologiekombinationen je Lauf und ist darauf ausgelegt, neu gerechnet zu werden, wenn sich Daten und Annahmen ändern.
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Bauen Sie die Planung auf Zahlen, die Sie begründen können.
Bringen Sie ein Gebiet aus Ihrer Energieplanung in eine Demo und sehen Sie, wie Quellen, Verbund und Kosten in einem Modell aufgelöst werden, oder starten Sie einen kostenlosen Test und bauen Sie das erste Konzept selbst.